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grundlagen_der_kompetenzorientierung

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-Viele (medien-)didaktische Ansätze um Lernprozesse angemessen und zielgruppengerecht zu gestalten, gehen auf **Johann Heinrich Pestalozzi** (Siehe <imgref pestalozzi>) zurück. Die wichtigsten didaktischen Ansätze hierbei sind, dass Erziehung und Bildungsinstitutionen nur bis zu einem bestimmten Punkt zur Entwicklung eines Lernenden beitragen kann. Lernende müssen dazu befähigt werden, sich selbstbestimmt und selbstständig zu entwickeln. Nach Pestalozzi endet der Lern- und Entwicklungsprozess eines nicht nach der Schule oder dem Studium. Menschen sollen ein Leben lang  lernen und sich entwickeln. Den wichtigsten Beitrag für die eigene Entwicklung leistet hierbei die Fähigkeit, sich selbst zu prüfen und zu hinterfragen also zu reflektieren  [(Raithel2007>> page: 112f.)]. +Viele (medien-)didaktische Ansätze um Lernprozesse angemessen und zielgruppengerecht zu gestalten, gehen auf **Johann Heinrich Pestalozzi** (Siehe <imgref pestalozzi>) zurück. Die wichtigsten didaktischen Ansätze hierbei sind, dass Erziehung und Bildungsinstitutionen nur bis zu einem bestimmten Punkt zur Entwicklung eines Lernenden beitragen kann. Lernende müssen dazu befähigt werden, sich selbstbestimmt und selbstständig zu entwickeln. Nach Pestalozzi endet der Lern- und Entwicklungsprozess eines Menschen nicht nach der Schule oder dem Studium. Menschen sollen ein Leben lang  lernen und sich entwickeln. Den wichtigsten Beitrag für die eigene Entwicklung leistet hierbei die Fähigkeit, sich selbst zu prüfen und zu hinterfragen also zu reflektieren  [(Raithel2007>> page: 112f.)]. 
  
 Ein weiterer didaktischer Ansatz der auf Pestalozzi zurück geht, ist die Idee des **ganzheitlichen erfahrungsbasierten Lernens**. Pestalozzi ging es hierbei weniger um die reine Wissensvermittlung als mehr um die Vermittlung von Anschauungen und Fertigkeiten. Lernende sollen eigene Erfahrungen  machen und darauf ihr Wissen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten aufbauen. Hierauf bezieht sich auch die bekannte Trias Pestalozzis: Das **"bilden von Kopf, Herz und Hand"** ist eines der wesentlichen didaktischen/methodischen Grundsätze Pestalozzis auf dem auch heute noch unterschiedliche reformpädagogische, didaktische Ansätze und Theorien aufbauen [(HerknerPahl2018>> page: 2)]. Ein weiterer didaktischer Ansatz der auf Pestalozzi zurück geht, ist die Idee des **ganzheitlichen erfahrungsbasierten Lernens**. Pestalozzi ging es hierbei weniger um die reine Wissensvermittlung als mehr um die Vermittlung von Anschauungen und Fertigkeiten. Lernende sollen eigene Erfahrungen  machen und darauf ihr Wissen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten aufbauen. Hierauf bezieht sich auch die bekannte Trias Pestalozzis: Das **"bilden von Kopf, Herz und Hand"** ist eines der wesentlichen didaktischen/methodischen Grundsätze Pestalozzis auf dem auch heute noch unterschiedliche reformpädagogische, didaktische Ansätze und Theorien aufbauen [(HerknerPahl2018>> page: 2)].
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 Das **Herz** steht für affektiv-ethische Fähigkeiten. Wobei der Begriff Fähigkeiten diesem Themenbereich nicht richtig gerecht wird. Es geht hierbei mehr um die Einstellungen, Wertvorstellungen und die Frage inwiefern eine Person bezügliche bestimmter Themen und Fragestellungen sensibilisiert wurde [(Franke2005>> page: 19-22)].  Das **Herz** steht für affektiv-ethische Fähigkeiten. Wobei der Begriff Fähigkeiten diesem Themenbereich nicht richtig gerecht wird. Es geht hierbei mehr um die Einstellungen, Wertvorstellungen und die Frage inwiefern eine Person bezügliche bestimmter Themen und Fragestellungen sensibilisiert wurde [(Franke2005>> page: 19-22)]. 
  
-Aus der Pestalozzis Trias wurden unterschiedliche taxonomische Systeme (theoretische Modelle) abgeleitet. Diese werden in erster Linie für die Formulierung von Lernzielen verwendet und sind rein output-orientiert. Die bekannteste **Lernzieltaxonomie** ist von Bloom et al. (1956). Diese Lernzieltaxonomie bezieht sich jedoch nur auf die kognitiven Fähigkeiten und macht keinerlei Aussagen bezüglich der anderen Fähigkeiten und Fertigkeiten die ein Mensch entwickeln sollte. Bloom und andere Autor:innen aus den 1960er und 1970er Jahren haben auf diesen Ansatz aufbauend auch für die anderen Fähigkeitsbereich Lernzieltaxonomien entwickelt [(Franke2005>> page: 12-22)].+Aus Pestalozzis Trias wurden unterschiedliche taxonomische Systeme (theoretische Modelle) abgeleitet. Diese werden in erster Linie für die Formulierung von Lernzielen verwendet und sind rein output-orientiert. Die bekannteste **Lernzieltaxonomie** ist von Bloom et al. (1956). Diese Lernzieltaxonomie bezieht sich jedoch nur auf die kognitiven Fähigkeiten und macht keinerlei Aussagen bezüglich der anderen Fähigkeiten und Fertigkeiten die ein Mensch entwickeln sollte. Bloom und andere Autor:innen aus den 1960er und 1970er Jahren haben auf diesen Ansatz aufbauend auch für die anderen Fähigkeitsbereich Lernzieltaxonomien entwickelt [(Franke2005>> page: 12-22)].
  
  
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 **Sozialkompetenz** umfasst die Bereitschaft und Fähigkeit soziale Beziehungen zu leben und zu gestalten, Zuwendungen und Spannungen zu erfassen und zu verstehen sowie sich mit anderen rational und verantwortungsbewusst auseinanderzusetzen und zu verständigen. Außerdem Aufgaben und Probleme gezielt in Kooperation mit anderen zu lösen. Hierzu gehört ebenso Kritikfähigkeit und die Fähigkeit konstruktives Feedback zu geben [(KMK2018>> page: 15)]. **Sozialkompetenz** umfasst die Bereitschaft und Fähigkeit soziale Beziehungen zu leben und zu gestalten, Zuwendungen und Spannungen zu erfassen und zu verstehen sowie sich mit anderen rational und verantwortungsbewusst auseinanderzusetzen und zu verständigen. Außerdem Aufgaben und Probleme gezielt in Kooperation mit anderen zu lösen. Hierzu gehört ebenso Kritikfähigkeit und die Fähigkeit konstruktives Feedback zu geben [(KMK2018>> page: 15)].
  
-**Selbstkompetenz** umfasst die Bereitschaft und Fähigkeit, als individuelle Persönlichkeit die Entwicklungschancen, Anforderungen und Einschränkungen in Familie, Beruf und öffentlichem Leben zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen, eigene Begabungen zu entfalten sowie Lebenspläne zu fassen und fortzuentwickeln. Zu ihr gehören insbesondere auch die Entwicklung durchdachter Wertvorstellungen, die selbstbestimmte Bindung an Werte und die Fähigkeit diese begründen und reflektieren zu können [(KMK2018>> page: 15)]. +**Selbstkompetenz/Individualkompetenz** umfasst die Bereitschaft und Fähigkeit, als individuelle Persönlichkeit die Entwicklungschancen, Anforderungen und Einschränkungen in Familie, Beruf und öffentlichem Leben zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen, eigene Begabungen zu entfalten sowie Lebenspläne zu fassen und fortzuentwickeln. Zu ihr gehören insbesondere auch die Entwicklung durchdachter Wertvorstellungen, die selbstbestimmte Bindung an Werte und die Fähigkeit diese begründen und reflektieren zu können [(KMK2018>> page: 15)]. 
  
 Dieses Kompetenzmodell liegt dem Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse [(KMK2017>> page: 4)] und dem deutschen Qualifiaktionsrahmen für lebenslanges Lernen [(DQR2011)] zu grunde. Dieses Kompetenzmodell liegt dem Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse [(KMK2017>> page: 4)] und dem deutschen Qualifiaktionsrahmen für lebenslanges Lernen [(DQR2011)] zu grunde.
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 published  : 2018 published  : 2018
 publisher  : Sekretariat der Kultusministerkonferenz: Referat Berufliche Bildung und Weiterbildung publisher  : Sekretariat der Kultusministerkonferenz: Referat Berufliche Bildung und Weiterbildung
-url        : https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2011/2011_09_23-GEP-Handreichung.pdf+url        : https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2021/2021_06_17-GEP-Handreichung.pdf
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